Podcastteam BG Seekirchen

eLSA Newsletter II / Juni  2007  

1. eLSA-Sommertagung Ramsau
2. eLSA-Abschlussberichte 2006/07
3. eLSA-Freigegenstände bzw. unverbindliche Übungen für das Schuljahr 2007/08
4. Gründung der "E-Learning-Strategiegruppe der PH Österreichs"
5. Nutzung der Lernplattform moodle für 2007/08
6. Online-Seminare für alle eLSA-Schulen bei der e-LISA Sommerakademie
7. Die Web 2.0 Klasse von Telekom Austria
8. eLSA- & e-LISA-Podcast moodle Kurs mit 46 akustischen Beiträgen
9. Individualisierung und Differenzierung des Regelschulwesens
10. Bridging the Generation Gap:  "...wir haben urviel gelernt"
11. ePortfolio Konferenz der NÖ Hauptschulen mit Informatik-Schwerpunkt
12. Dekretverleihung für die bgld. eLSA SchulkoordinatorInnen
13. "Museum Online AWARD 2007" geht an die eLSA Schule BBI Wien
14. EDEN - Online-Konferenz in Neapel
15. Grüße aus Afrika: 40Länder - 730 Tage - 70.000 km  mit dem Motorrad
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die letzten Schultage sind oft genug noch voll bepackt mit vielen Abschlussarbeiten, Projekttagen und voller Sehnsucht nach Erholung, Urlaubstagen und noch viel mehr.
 
 
Das eLSA Jahr war auch heuer wieder mehr als bewegend. Was vor einigen Jahren als kleines Pilotprojekt begann ist heute ein Netzwerk mit über 70 Schulen.

Allein dieser Newsletter erreicht über 1300 Kolleginnen und Kollegen und zeigt wie vielschichtig dieses Netzwerk geworden ist. Von der Volksschule, über Hauptschulen, AHS und BHS bis zu Hochschulen und Universitäten reicht das Spektrum der Mitwirkenden.

Und all das geht nur deshalb, weil in den Schulen hervorragend gearbeitet wird. IHRE Leistung macht eLSA zu dem, was es heute ist. Und dafür sei allen recht herzlich gedankt. Im Newsletter konnten wir oft genug berührende Geschichten aus dem Alltag bringen und trotzdem sind sie nur ein winziger Spiegel aus dem Leben in unseren Schulen. Den vielen Schreibern dieser Beiträge sei auch hier ein DANKE gesagt.

Ein Danke aber insbesonders auch allen, deren Arbeit nicht im Rampenlicht steht, die unter schwierigen Bedingungen arbeiten und im hektischen Schulalltag nicht die Früchte sichtbar ernten, die sie mühsam aufbauen. Die uns anvertrauten Kinder sind das alles wert.   

Hoffentlich finden wir alle in den Ferien die Zeit, die im Schulalltag zu kurz kommt: Zeit,
die Kraft zu tanken ermöglicht und auch ungetrübte Freude zum Seele baumeln zulässt. Das wünscht Ihnen Ihr

eLSA BundesbetreuerInnenteam
  

eLSA-Sommertagung RAMSAU: Online Anmeldesystem für die Workshops
Zur Sommertagung sind derzeit bereits fast 80 TeilnehmerInnen gemeldet.

Erfreulich ist auch die Vielfalt der vertretenen Schultypen von der VS bis zur Hochschule.
Um Ihre Wünsche noch besser koordinieren zu können, haben sie die Möglichkeit, ihre Workshopwünsche vorzureservieren.

Die niederösterreichische eLSA-DirektorInnen treffen einander in der Ramsau schon vor Beginn der eLSA-Sommertagung und absolvieren gemeinsam mit LSI Mag. Rainer Ristl einen Workshop, dessen Schwerpunkt es sein wird, die eLSA-Auswirkungen auf die verschiedenen Dimensionen der Schulentwicklung kennen zu lernen. DIR Irene Ille – langjährige und erfolgreiche eLSA-Direktorin - wird diesen Workshop mit einem Impulsreferat einleiten. Am Schluss des gemeinsamen Vormittags stehen Zielvereinbarungen für das kommende Schuljahr am Programm.

eLSA-Abschlussberichte 2006/07

Wieder ist es Zeit für den eLSA-Jahresendbericht. Wir ersuchen alle eLSA-KollegInnen ihre SchulkoordinatorInnen bei der Erstellung des Abschlussberichtes zu unterstützen.

Abgabetermin ist der 30. Juli 2007
. Bitte schicken Sie Ihren Bericht digital an Ihre/n eLSA- BundeslandkoordinatorIn und über den Dienstweg an Ihren LSI. Bei der eLSA-Sommertagung berichten wir bereits über die gesamtösterreichische Schulentwicklung 2006/2007.

Für die LandeskoordinatorInnen soll dieser Jahresendbericht WERTNEUTRAL eine rasche und unkomplizierte Möglichkeit darstellen, Einblick in Ihre aktuelle schulinterne eLSA-Projektentwicklung zu erhalten, um Sie und Ihre Schule bestmöglich (z.B. im Rahmen der Organisation von für Sie passenden Fortbildungsveranstaltungen oder von Schulbesuchen) zu unterstützen.

Auf Bundesebene sind die Inhalte der Jahresendberichte der Schulen vor allem für die weitere Ausrichtung und Orientierung von eLSA wichtig.

Nur durch Ihre Mitarbeit wird es möglich, ein klares und realistisches Bild der aktuellen Unterrichts- und Schulrealität zu erhalten und die nächsten eLSA-Projektschritte angepasst an die Situation und Umstände in den Schulen zu planen.

Das eLSA-BundeskoordinatorInnenteam bedankt sich bereits vorab für das Ausfüllen des Jahresendberichts und steht ebenso wie die Landeskoordinator/innen für Rückfragen in diesem Zusammenhang gerne zur Verfügung.

eLSA-Freigegenstände bzw. unverbindliche Übungen für das Schuljahr 2007/08
 
eLSA-Freigegenstände bzw. unverbindliche Übungen für das Schuljahr 2007

AM 1. Juni 2007 erging  unter der Geschäftszahl BMUKK-16.700/0042-II/8/2007 ein Schreiben an die LSR/SSR,  in dem die AHS & BHS eLSA- und ELC-Schulen ein spezielles Werteinheiten-Kontingent  abrufen können (für den Unterricht, aber als Unterstützung der Netzarbeit am jeweiligen Standort definiert).

Aus dem Erlass: E-Learning–Schulen sollen die Möglichkeit erhalten, einen zweistündigen Gegenstand zum Thema „E-Learning-Netzwerke im Fachunterricht“ einzuführen, der zu mindestens 50% in Präsenz und weniger als 50% über E-Learning-Plattformen abgewickelt wird und helfen soll, in anderen Gegenständen die Bearbeitung von E-Learning-Sequenzen voranzutreiben.

Die Direktion muss diese Werteinheiten mit einem Ansuchen an den LSR/SSR anfordern


http://elsa.schule.at/07-08/eLSA-Werteinheiten.pdf

Gründung der "E-Learning-Strategiegruppe der PH Österreichs"
Am  25. - 26. Juni 2007 fand in Linz die konstituierende Tagung zur Gründung der "E-Learning Strategiegruppe der Pädagogischen Hochschulen Österreichs" statt.

Wir werden im Newsletter über diese Arbeit immer wieder berichten und bringen als Vorschau dazu die konsensual festgelegte Definition der Mission:

"Wir arbeiten im europäischen Kontext an einem gemeinsamen Bewusstsein, um eLearning als Potenzial des kollaborativen und personalisierten Lehren und Lernens in allen Bereichen der Aus-, Fort- und Weiterbildung für das österreichische Schulwesen zu verbreiten!"

Nutzung der Lernplattform moodle für 2007/08
Nutzung der Lernplattform moodle Projektverlängerung für 2007/08.

Projektentwicklung für  2008/09 und darüber hinaus.

Mit dem Projekt edumoodle hat das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Frühjahr 2006 dem österreichischen Schulwesen unter dem Motto „Wer will, der kann“ ein Angebot gemacht, das sich größten Zuspruchs erfreut und mit Stand Juni 2007 bereits von 550 Schulen und weiteren Bildungsinstitutionen genutzt wird.

Um die Überführung in einen Regelbetrieb – insbesondere im Interesse aller Schulen – bestmöglich vorbereiten zu können, wird das Projekt über den ursprünglich geplanten Abschlusstermin Dezember 2007 hinaus bis Ende des Schuljahres 2007/08 weitergeführt.

Mit der Unterstützung des Projektpartners EDUCATION HIGHWAY, dem größten österreichischen Bildungsserver, ist es daher möglich, auch noch im gesamten nächsten Schuljahr dieses kostenfreie Angebot des bm:ukk zu nutzen bzw. so unbürokratisch wie bisher bei edumoodle einzusteigen:  
www.edumoodle.at

Für das Schuljahr 2008/09 und darüber hinaus wird in den kommenden Monaten in Abstimmung mit den Schulerhaltern und unter Berücksichtigung der Projektevaluation ein für die Schulen auch weiterhin möglichst günstiges Modell eines permanenten Serviceangebotes entwickelt werden.

Online-Seminare für alle eLSA Schulen bei der e-LISA Sommerakademie
Es ist soweit: Der aktuelle Seminarkatalog für die e-LISA Sommerakademie 2007 ist soeben erschienen!

 

Auf Grund der großen Nachfrage steht die diesjährige e-LISA Sommerakademie nämlich ganz im Zeichen von Moodle: Allein das kooperative Online-Seminar "Moodlen lernen" wird über fünfzig Mal angeboten. Und bei Bedarf noch öfter!

Darüber hinaus steht das Online-Seminar "Testen und Bewerten mit Moodle" im Angebot. Neben dem Moodle-Schwerpunkt finden die jeweils 3 bis 4-wöchigen Seminare "Schule im Bild – Weborientierte Bildbearbeitung", "Animationen erstellen", "Blended Learning I", "Web 2.0 kennen lernen", "Was man mit einem Buch alles machen kann … (Leseerziehung)", "Inschool – Projekttage für die ersten zwei Schulwochen" im Zeitraum von 9. Juli bis 30. September 2007 statt.
 

Voraussetzung für eine Seminarbuchung ist u.a. ein e-LISA academy Schulabo – und das ist für eLSA-Schulen ja bekanntlich ohne Kosten, weil vom bm:ukk finanziert. Für alle Schulen mit Schulabo kommt außerdem ein Topf mit 1000 kostenfreien Tickets zur Vergabe: first come – first served!

Die Buchung der Online-Seminare ist ab Montag, 2. Juli 2007, 12:00 Uhr möglich:
www.e-LISA-academy.at => LOGIN => Meine e-LISA academy => Meine Online-Seminare
 

Zusätzlich zu den kooperativen Online-Seminaren stehen die eBasics - 17 Onlinekurse speziell für EinsteigerInnen mit ganzjähriger Betreuung und Abschlussmöglichkeit – und natürlich die umfangreiche e-LISA academy Kursbibliothek mit ihren 70 Onlinekurse zu (fast) allen Unterrichtsfächern für das Selbststudium und zum Nachschlagen zur Verfügung.

Bei Fragen zu Ihrem Abo bzw. zu Ihren Login-Daten helfen wir Ihnen unter
info@e-LISA-academy.at oder 01/512 24 22 gerne weiter.

Wir freuen uns auf ein virtuelles Wiedersehen in diesem „moodligen“ Seminarsommer!

Ihr e-LISA academy Team

Die Web 2.0 Klasse von Telekom Austria: "Cool school mit Wiki, Weblogs etc."  
 
In einem Pilotprojekt möchte das bm:ukk und Telekom Austria heraufinden wie Wikis und Blogs für den Unterricht tauglich sind.

9 österreichische Hauptschulen (darunter Schulen aus dem eLSA-Netzwerk) erarbeiten in Form eines Wikis im Rahmen der Projektwochen Inhalte über österreichische Nationalparks. Parallel gibt es einen Projektblog, in dem die Lehrer alle Informationen über dieses Projekt austauschen.

 
Text aus dem Video von  Frau BM Schmied:

http://www.telekom.at/Content.Node/media/news/0618-web-20klasse.php

"Ich darf Ihnen versichern und sagen, dass das Projekt Web2.0 Klasse ein ganz, ganz großes Anliegen meines Ressorts ist.

Das Mitmach-Internet bringt neue Technologie an die Schule; dieses Mitmach-Internet führt vor allem aber auch zu einem ganz neuen Verständnis von Lernen; es wird darum gehen, dass die Schüler und Schülerinnen der neun Hauptschulen sich eigenständig auf den Weg machen; sie machen sich auf den Weg, österreichische Nationalparks zu erkunden, sie tragen Informationen zusammen; bauen sich damit Bilder auf.

Die Lehrer und Lehrerinnen kommen durch dieses Projekt in eine ganz andere und neue Rolle; sie sind in erster Linie Partner der Schüler und Schülerinnen beim Erwerb von Wissen.

Das ist für mich als Ministerin für Unterricht und Kultur eine ganz große Motivation, dieses Projekt ganz besonders zu unterstützen, weil mir gerade an der Partnerschaft zwischen Lehre und Lernenden ganz, ganz viel liegt und in dem Sinne hoffe ich und glaube ich daran, dass dieses Projekt Schule machen wird und mein großer persönlicher Dank geht an Telekom Austria; sie machen dieses Projekt möglich; danke schön." (BM Schmied 18.6.07)

DI (FH) Markus Hofstädter von der Telekom Austria wird bei der eLSA-Sommertagung den Workshop "Weblogs - neue Wege der Kommunikation im Unterricht?" leiten und Kooperationsmöglichkeiten für alle eLSA-Schulen erläutern.

http://www.telekom.at/Content.Node/media/news/0618-web-20klasse.php

eLSA- & e-LISA-Podcast moodle Kurs mit 46 akustischen Beiträgen
 

Vicky und Conny   BHAK Eisenstadt
"Sagen Sie's uns rein!" Unter diesem Motto hat eLSA gemeinsam mit e-LISA academy Mitte Mai zur Einsendung von Podcasts aufgerufen.

Die "Wortspenden" sollten sich insbesonders den folgenden Fragen widmen:

Wie setzt Ihre Schule es um, dass im Unterricht individuell auf die Lerngeschwindigkeit, die Begabungen und Interessen der einzelnen Schülerinnen und Schüler eingegangen wird?

Welche Rolle spielen E-Learning, Computer und Internet dabei?

46 Lehrkräfte bzw. Schülerinnen und Schüler sind in Windeseile dem Aufruf gefolgt. Gefreut haben wir uns dabei auch über Beiträge aus eLC Clusterschulen. Die Ergebnisse können Sie auf der edumoodle eLSA Instanz akustisch genießen (Gastlogin) und auch (sofern Sie persönlich registriert sind) kommentieren.

http://www.edumoodle.at/elsa/course/view.php?id=6

Individualisierung und Differenzierung des Regelschulwesens


  DOKUMENTATION

Individualisierung und Differenzierung des Regelschulwesens Umsetzung aus der eLSA und E-Learning –Praxis in Österreich

Seit 2002 wird nun eLSA – E-Learning im Schulalltag - an österreichischen Schulen umgesetzt.
Waren es anfangs nur vier Pilotschulen, so sind mittlerweile 70 Schulen österreichweit in der Sekundarstufe I beteiligt. Vordergründig stand bei der Initiative die Nutzung Neuer Medien im Mittelpunkt. Diese bringt jedoch in der Erfahrung einige positive “Nebeneffekte“ mit sich:

• „Herkömmlicher“ Unterricht stellt sich – nach einiger Zeit – in Richtung eines
   schüler/innenzentrierten Unterrichts um.

• Fächer- und schulübergreifender Unterricht wird einfacher realisierbar
   und daher auch in die Tat umgesetzt.
 
• Die Individualisierung des Unterrichts und die Förderung der Bedürfnisse der
   einzelnen Schüler/innen erfahren unterschiedliche Umsetzungsformen.

Wie kann diese Individualisierung des Unterrichts nun in der Praxis konkret ausschauen? Und welche Rahmenbedingungen sind in welchen Fächern erfolgreich?

Die in der Dokumentation von DI Barbara Buchegger gezeigten Unterrichtsbeispiele stammen nicht nur aus der Sekundarstufe I – also eLSA - sondern auch aus der Sekundarstufe II und der Volksschule:

http://www.elsa.schule.at/dokumentationen/Individualisierung_Differenzierung.pdf
 

Bridging the Generation Gap:  "...wir haben urviel gelernt"
 
Schüler und Schülerinnen des eLSA-Gymnasiums Erlgasse, 6. Klasse Informatik, und des eLSA-Bundesblindeninstitutes Wittelsbachstraße, HS 3, haben sich dafür entschieden, gemeinsam beim WSIS-Projekt „Bridging the Generation Gap“ mitzumachen.
 

Es lag auf der Hand, das Thema “hörbar” zu gestalten und so entstand unser Podcast: „LISTEN TO THE ELDERS“  http://www.erlgasse.at/radio/

Die jungen Leute (13 - 16) aus beiden Schulen kommunizieren in Foren auf unserer Moodle-Plattform und arbeiten in WIKIs und Glossaren zusammen.
Das Thema dieses Podcast kreist um Senioren und Neue Medien. Um Verständnis zwischen Jung und Alt, um Angebote zu – ja, gegenseitiger - Unterstützung.

Diese Schüler/innen werden voraussichtlich über das Projekt hinaus mit den Senior/innen von Hetzendorf in Kontakt bleiben! Ein Märchenpodcast: Die alten Menschen erzählen Märchen für Kinder … oder ihre eigenen Geschichten?

Aber ist es ein Märchen, dass hier Schüler/innen etwas gemeinsam zustande brachten? Junge Menschen, die es nicht wirklich leicht im Leben haben? Jeder auf seine Weise anders als die Norm, nicht nur die Schüler/innen, auch ich, die Informatiklehrerin, schließe mich nicht aus.
Mit einem Maximum an Verständnis füreinander hat uns das zusammengebracht.

Der Höhepunkt unserer Arbeit war wohl der Besuch bei den Senioren.
Ein schönes Kompliment nach einem Nachmittag, an dem den jungen Menschen so viel Persönliches aus dem Leben der Heiminsassen erzählt wurde: „Wir sind stolz auf unsere Jugend“, waren ihre Abschiedsworte.

Jede/r Schüler/in hat während dieses Projektes selbständig und seinen/ihren Stärken entsprechend eine Arbeit, eine Verantwortung übernommen.
Wir, Kollegin Hannemann (BBI) und ich, haben ein wenig organisiert und unterstützt.
Sämtliche Arbeit im Zusammenhang mit dem Projekt wurde von den Schüler/innen selbst erledigt. Gemeinsam haben sie geplant, miteinander kommuniziert, gearbeitet, hinterfragt, gelernt, sich weiterentwickelt.

Soziale Kompetenzen waren in dieser Art der Zusammenarbeit, und auch beim Interviewen der eigenen Großeltern und der Senioren in Hetzendorf, gefragt. Die besondere Zusammenstellung des Teams hat die Stärken der Schüler/innen auf diesem Gebiet besonders gefordert, gefördert und zu Tage gebracht.

Neulich sagte einer dieser Schüler zu mir: „Frau Professor, eigentlich haben wir dieses Schuljahr in Informatik gar nichts gemacht.“ Und nach einer etwas längeren Denkpause: „..aber wir haben urviel gelernt!“ Was kann mich als Lehrerin glücklicher machen?

Lassen wir unsere Schüler/innen „tun“, zeigen wir Ihnen ein Ziel und fordern wir auch Leistung und ein Ergebnis: Aber lassen wir sie den Weg dorthin selbst suchen und finden und gehen. Ohne sie alleine zu lassen!

Wie sagte schon Konfuzius:
„Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es.“

Mag. Erika Hummer

http://nighttrain.wordpress.com/2007/05/25/bridging-the-generation-gap/

 

ePortfolio Konferenz der NÖ Hauptschulen mit Informatik-Schwerpunkt
Am 22. Mai 2007 hat das Pädagogische Institut des Bundes für Niederösterreich (Abteilung APS) zur letzten Konferenz der Hauptschulen mit Informatik-Schwerpunkt eingeladen.

Der Themenschwerpunkt der gelungenen Konferenz war ePortfolio.

Mahara

Wolf Hilzensauer (SalzburgResearch) gestaltet einen anregenden Vormittag und brachte den Anwesenden die grundlegenden Gedanken zu ePortfolio näher. Sein Vortrag endete mit der Vorstellung einer viel versprechenden ePortfolio-Software namens Mahara  http://eduforge.org/projects/mahara/ .

Mosep - More Self-esteem with my ePortfolio!

Gerlinde Buchberger (PÄDAK Baden) präsentierte das von SalzburgResearch unterstützte Projekt „Mosep“ (http://www.mosep.org)
, in dem verschiedenste europäische Länder vertreten sind. Das Ziel dieses Projekt ist, dass Schüler/innen zwischen 14 und 16 Jahren die ePortfolio-Methode als eine Methode kennen lernen, die ihr Selbstvertrauen stärkt.

Gesucht werden Lehrer/innen, die bereit sind, an fünf eintägigen Workshops teilzunehmen und eigene Erfahrungen mit der ePortfolio-Methode zu sammeln. Die Workshops starten im Herbst 2007, das Projekt wird im Sommer 2008 mit einer ausführlichen Evaluation enden. Achtung: Lehrer/innen, die daran teilnehmen erhalten eine kleine Abgeltung!

Nähere Infos zur Anmeldungen werden wir ab Herbst an Sie weiterleiten!

ePortfolio in der Praxis


Zum Abschluss der Veranstaltung zeigt H. Kerzendorfer, wie er erste ePortfolio-Erfahrungen in seinem Englischunterricht gesammelt hat.

Dekretverleihung für die burgenländischen eLSA SchulkoordinatorInnen
Am 20./21.6.2007 lud der LSR für Bgld. alle eLSA LandeskoordinatorInnen zur Dekretverleihung ein und bedanke sich für die umsichtige Koordination des eLSA Netzwerkes
und für das große Engagement um die Organisation der eLSA-night in der Schule.

"Museum Online AWARD 2007" geht an die eLSA Schule BBI Wien
MUSEUM ONLINE 2007 – AWARD ergeht an das Bundes- Blindenerziehungsinstitut, Wien!
In Zusammenarbeit mit dem Belvedere und dem GRG Franklinstraße haben Schüler/innen und Lehrerinnen des BBI eine virtuelle Schau durch bis dato verborgene Schätze des Belvedere gestaltet.

Josef Seleny hat vor 150 Jahren als offizieller Expeditionsmaler die österreichische Novara-Expedition begleitet.

Die Schüler/innen haben diese aufregende Reise nachvollzogen und es entstand eine barrierefreie Website, die (beinahe) alle Sinne anspricht.

Es mag ein Widerspruch in sich sein: Blinde und/oder sehbehinderte Jungendliche beschäftigen sich mit Bildern. Aber Bilder erzählen Geschichten, sie müssen nur beschrieben werden und diese Geschichten können nacherlebt, nachgespielt werden.

„hören Sie:"
http://www.museumonline-belvedere07.at/ausstellung/raum-5-skulpturen/route-der-novara

“schauen Sie:“
http://www.museumonline-belvedere07.at/ausstellung/raum-4-lebensart/haus-des-haeuptlings/

„treten Sie ein!:“
http://www.museumonline-belvedere07.at/home
 

EDEN-Online-Konferenz in Neapel
In Neapel, in dieser wunderbaren, chaotischen Stadt ohne Regeln, fand die diesjährige EDEN- Online-Konferenz statt.

Mit einem Rucksack an Informationen und einer Menge neuer Kontakte bin ich nach drei intensiven Arbeitstagen nach Wien zurückgekehrt.

Natürlich war für mich persönlich der Freitag Nachmittag am aufregendsten. In einer Kurzpräsentation habe ich die drei österreichischen Projekte – eLSA– eBuddy– edumoodle– vorgestellt. Projekte, die die Diskrepanz zwischen der rasanten Veränderung der ICT-Landschaft, und hier im Besonderen der überall aus dem Boden sprießenden Web2.0-Werkzeuge einerseits, und der zähen und langsamen Veränderung im gesamten Bildungsbereich andererseits, schrittweise aber recht erfolgreich zu überbrücken versuchen.

Weblog, WIKI, Podcast waren die am öftesten zitierten Stichworte.

Eine Vorstellung, die mich seither bewegt: Wäre ich heute eine Schülerin von 14, 15 Jahren, ständig begleitet von meinem iPod, und hätte ich, weil es so Usus ist, den podcast meines Mathelehrers abboniert (will heißen, jede Information, die er uns zukommen lässt, wird jedes Mal, wenn ich meinen iPod aktualisiere – und das ist täglich – sekundenschnell auf meinen iPod übertragen) und kaum stecke ich mir die kleinen weißen Kopfhörer in die Ohren, schon höre ich seine Stimme. Würde ich das wirklich wollen? Nein!

Es muss immer noch einen Privatbereich, einen Freizeitbereich für Schüler/innen, aber auch für allen lernwilligen Menschen geben. Programme, Bereiche, auch im Netz, die mich nicht automatisch mit Informationen überschwemmen, die ich in manchen Momenten meines Lebens lieber etwas weit weg von mir wissen will. M-Learning und U-Learning, recht und gut. Aber die Freiwilligkeit, Informationen wahrzunehmen, muss ein wichtiger Faktor bleiben.

Eric Duval hat in seiner Keynote “the snowflake effect” sehr bildhaft jeden von uns als unvergleichbares Individuum (unter unzähligen anderen) beschrieben. Genauso sollte es mit Hilfe der aktuellen Technologien möglich sein, individuell angepasste Lernszenarien zu entwickeln. Von jedem lernwilligen Individuum selbst.

Michael Moore’s Gedanken zu Andrew Keens Buch „The Cult of the Amateur“ oder Teemu Arinas’ Ausführungen über die “Slow Pedagogy” and „Parasitic Learning“ haben mich nachdenklich gemacht.

Viele Workshops, Präsentationen und Kurzreferate haben mir wieder verdeutlicht, wie vielfältig, unterschiedlich und aufregend E-Learning ist und sein kann.

Mag. Erika Hummer

http://nighttrain.wordpress.com/2007/06/18/eden-online-in-neapel/

Grüße aus Afrika       40Länder - 730 Tage - 70.000 km  mit dem Motorrad
Aus einem Mail von Felix Bergmeister an MR Helmut Stemmer:

Bei mir schaut es jetzt wieder ganz gut aus. Mein Motorrad ist repariert und ich warte jetzt eigentlich nur mehr auf ein Visum, das ich Anfang nächster Woche bekommen sollte.


Dann kann meine Reise wie geplant weiter gehen. Ich bin jetzt in etwa eine Woche hinter meinem Zeitplan und das ist für Afrika gar nicht schlecht.

Deine Idee, meine online Reiseberichte evtl. in den Schulunterricht mit einzubauen gefällt mir sehr gut. Ich würde mich sehr freuen wenn ich neben meiner Arbeit für UNICEF auch Kinder und Jugendliche erreichen könnte um sie so vielleicht etwas zum Nachdenken anzuregen. Unsere Zukunft hängt von unserer Jugend ab, und je kritischer sie Dinge sieht und je weltoffener sie denkt, desto besser.

Ich habe ja so etwas schon mal gemacht. Meinen Diavortrag "Reise an die Grenze der menschlichen Leistungsfähigkeit" über den 10-fach Ironman auf Hawaii, habe ich einmal vor einer Maturaklasse des Don Bosco Gymnasiums in Oberwaltersdorf gehalten. Das ist sehr gut angekommen.

Meine Idee, wie man das aufbereiten könnte wäre mal so: Man gibt einer Klasse einen Bericht zu lesen und lässt sie dann im Rahmen eines Brainstormings und einer anschließenden Gruppenarbeit sozial-ökonomische sowie kulturelle Unterschiede zu Österreich herausarbeiten.
Bezogen auf meinen UNICEF Mauretanien Bericht könnte das dann so aussehen:
Verfügbarkeit von Wasser in Österreich: 10 Meter
Verfügbarkeit von Wasser in Mauretanien: 300 Kilometer.
Ich glaube, das könnte so eine tolle Sache werden, sag mir einfach mal was Du davon hältst.

Herzliche Grüße aus Lome,

www.felix-bergmeister.at
www.unicef.at

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eLSA Impressum:  bm:ukk MR. Mag. Helmut Stemmer (Projektleitung);
Newsletter: Mag. Walter Hermann
Bundeskoordinatoren/innen: Mag.Walter Hermann, Mag.Erika Hummer, Mag.Gabriele Jauck, Mag.Franz Riegler, Mag. Evelyn Stepancik  /  Homepage
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Newsletteradressen-Verwaltung:
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