Newsletter 5 / März 2006  

 


Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!

Das eLSA Bundesbetreuerteam möchte Sie mit diesem Newsletter über folgende Themen informieren:
 
1. Willkommen bei edumoodle!
2. Das Wiener Bundes-Blindenerziehungsinstitut ist eLSA-Schule
3. Sicherheit im Internet: Für Ihren Unterricht!
4. Internet literacy handbook
5. Moodle auf dem Memorystick
6. eLSA Videothek
7. Österreichweiter Akademielehrgang für eLearning-Didaktik
8. Terminvorschau
9. Newsletter - Novelle zum Mediengesetz
 
1. Willkommen bei edumoodle!

www.edumoodle.at


Anfang März ist edumoodle Phase 2 in vollem Umfang in Produktion gegangen: Ab sofort müssen Sie keinen moodle-Server mehr selbst betreiben, um moodle nützen zu können und Sie können unter mehreren Varianten ihre Kurse organisieren: 

moodle-Instanz mit Administrationsrechten:
moodle verwenden und selbst administrieren, aber keinen eigenen Server haben müssen: der „klassische“ Fall einer moodle-Schul- oder PI-Installation also. Sie bestellen per Formular; der edumoodle-Support legt Ihre moodle-Instanz an und schickt Ihnen die Zugangsdaten für die Administration. Und alles andere können Sie selbst erledigen. Jederzeit und überall, wie das im Internet so üblich ist.

moodle-Instanz ohne Administrationspflichten:
Sie möchten moodle verwenden, aber Sie haben niemanden, der die Administration an Ihrer Schule bzw. Ihrer Institution übernimmt? Das ist nicht länger ein Grund, um auf moodle verzichten zu müssen. Der edumoodle-Support übernimmt einfach die Administration für Sie. Das bedeutet: Ihre Kurse werden angelegt bzw. nach Ihren Vorstellungen in Kategorien eingeordnet, damit Sie die Übersicht bewahren. Auch Teilnehmerlisten importieren wir gerne, wenn Sie uns die Daten dafür zur Verfügung stellen. Bitte beachten Sie dabei folgende Hinweise.

Überregionaler moodle-Kurs auf der edumoodle-Hauptinstanz:
Für österreichweite bzw. bundeslandweite Zwecke stehen die Kategorien der edumoodle-Hauptinstanz (also: Österreich, Burgenland, Kärnten etc.) zur Verfügung.

Alle Anmeldeformulare finden Sie auf der Startseite von edumoodle:
http://www.edumoodle.at/

Thomas Nárosy

2. Kann e-Learning Barrieren beseitigen?

Das Wiener Bundes-Blindenerziehungsinstitut ist eLSA-Schule.
(http://www.bbi.at)

Die drei „W“ des e-Learning (Wann immer, Wo immer und Wie auch immer lernen!) können für viele Menschen den Zugang zu Information, Kommunikation, Wissen und letztendlich Bildung erleichtern. Für Schüler/innen, die aus unterschiedlichsten Gründen (sportliche Wettkämpfe, Aufführungen, Auslandsaufenthalte, Krankheit, vorübergehende Überlastung infolge einer körperlichen Behinderung u.v.a.) für eine bestimmte Zeit die Schule nicht aufsuchen können und trotzdem weiterhin am Schulalltag mit ihren Mitschüler/innen teilnehmen wollen, kann ein (zusätzlicher) virtueller Arbeits- und Kommunikationsraum eine große Hilfe sein.

Die Mutter eines körperbehinderten Schülers hat die Vorteile von e-Learning so beschrieben:

  • e-Learning würde es zusätzlich ermöglichen, im gewohnten, individuell behindertengerecht ausgestatteten Umfeld zu arbeiten und zu lernen.
  • e-Learning könnte den persönlichen Energiehaushalt schonen, statt die körperlichen Kräfte für die Überwindung von Mobilitätsbarrieren aufzuzehren; es könnte mehr Kraft ins Lernen investiert werden.
  • e-Learning ermöglicht auch ein zeitlich verteiltes Lernen, das sich an den persönlichen physischen und psychischen Hochphasen orientieren könnte.
  • e-Learning überwindet Barrieren. Im virtuellen Raum haben alle dieselben Voraussetzungen und Chancen.

Aber auch e-Learning in der Klasse selbst kann als Vorbereitung auf berufliche, lebenslange Weiterbildung für Schüler/innen mit Beeinträchtigungen eine Hilfe sein.
So freut es uns besonders, dass seit Herbst das Bundesblindeninstitut Wien eLSA-Schule ist. Derzeit beschäftigt sich vor allem Prof. Erich Schmid damit, die Lernplattform moodle für die blinden und sehbehinderten Schüler/innen nicht nur „accessible“, sondern wirklich „usable“, zu gestalten.
Am 17. Februar 2006 fand die erste von drei Lehrerfortbildungsveranstaltungen für die Lehrer/innen des BBI statt. Gemeinsam werden wir e-Learningsequenzen entwerfen, die – hoffentlich - für die Schüler/innen interessant und nutzbringend sein werden.
Vor allem eine spätere Zusammenarbeit mit gleichaltrigen Schüler/innen anderer eLSA-Schulen liegt uns sehr am Herzen.
Kollege Schmid hat ein schulübergreifendes Schachprojekt und ein Projekt zur Vermittlung der Blindennotenschrift angeregt. Die ersten Schritte für die Umsetzung sind bereits im Gange und wir sind überzeugt, dass damit so manche Hemmschwelle „spielerisch“ überschritten werden kann.

Die eLSA-Gemeinde freut sich sehr, das Blindeninstitut in ihrer Mitte zu haben und wir hoffen, dass diesem Beispiel bald auch andere Schulen und Institutionen (Heilstättenschulen) für kranke Jugendliche oder Jugendliche mit Behinderungen folgen werden.

Erika Hummer / Erich Schmid

3.

Sicherheit im Internet

Bevor sie zu lesen beginnen, bitte schauen Sie sich „Wo ist Klaus?“ an! http://www.klicksafe.de/common/presse.php?site=spot

„Die meisten Kids wissen, wie sie Internet und Handy nutzen können. Wie sie sich jedoch beispielsweise vor Viren, Datendieben und unerfreulichen Chat-Bekanntschaften schützen können, ist den wenigsten bekannt. Aus diesem Grund wurde auch heuer von EU-Kommissarin Viviane Reding der europaweite Safer Internet Tag am 7. Februar  ausgerufen.“  http://www.saferinternet.at

Die europäische Plattform Insafe http://www.saferinternet.org unterstützt und fördert den positiven und ethischen Umgang mit online Information und online Kommunikation.  Das Insafe Netzwerk (darunter auch klicksafe.de oder saferinternet.at) hat sich zur Aufgabe gestellt, europäische Bürger im sicheren und effektiven Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien zu unterstützen.

Es liegt in unserer Verantwortung als Lehrer/innen und Eltern,  aber auch in der Verantwortung von Regierung, Medien und Industrie, die Rechte und Bedürfnisse, vor allem von Kindern und Jugendlichen, zu schützen.  Gerade wir eLSA Lehrer/innen, die wir unsere Schüler/innen ermutigen, die IKTs zu nutzen, sollten die Kindern über die Gefahren, aber vor allem über den Schutz der Privatsphäre – zum Beispiel beim Kommunizieren in öffentlichen Foren oder Chats – aufklären und mit ihnen darüber sprechen.

Für Ihren Unterricht:
Sie finden im Download einen gezippten Ordner „Eine Stunde Internetsicherheit Unterstufe“ mit dem Film „ Wireless“ (von der österreichischen Saferinternet Site) und einer Powerpointpräsentation die sie gerne verändern und nutzen können. Als Einstieg ist der kleine, provokante Film gut geeignet.

Download: Eine Stunde Internetsicherheit (ZIP File 5 MB)

Einiges an Sicherheits-Aspekten finden Sie auch unter
http://sicher-im-internet.at
http://sicher-im-internet.at/pdf/broschuere_allgemein.pdf
http://sicher-im-internet.at/pdf/broschuere_schule_uni.pdf

Erika Hummer

4. Internet literacy handbook

Das Handbuch richtet sich insbesondere an Lehrer/innen und Pädagogen/innen und soll anhand verschiedenster Fact-Sheets vor allem einen Leitfaden für den sinnvollen und verantwortungsvollen Einsatz dieses Mediums im Unterrichtsbereich darstellen, wobei in der nunmehr vorliegenden aktualisierten Fassung auch auf jüngere Erscheinungsformen der Online-Kommunikation, wie etwa Blogs, eingegangen wird und mehrere Kapitel Fragen des Persönlichkeitsschutzes und Sicherheitsaspekten gewidmet sind. Das Handbuch bietet auch zahlreiche Anregungen für eine Behandlung der Themen im Unterricht und eine Vielzahl von interessanten und vor allem aktuellen Links.

Link:
http://www.coe.int/T/E/Human_Rights/Media/hbk_en.html
5. Moodle auf dem Memorystick

Die "digitale Schultasche" passt auf einen Memorystick (512 MB / USB2 empfohlen) und beinhaltet einen kompletten MOODLE Server, WELOAD und RELOAD. Man entpackt einfach das File auf einem Stick oder auf einem Notebook und ruft die Datei "start.bat" auf. In einem Schulnetzwerk kann der Stick einfach an einem beliebigen Rechner angesteckt werden, dann ruft man die Datei "start.bat" auf und der Server läuft im Intranet.
Ein Dankeschön an Wolfgang Wilburger (TIBS) und Hartmut Karrasch (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen, Schleswig-Holstein)!

Download:
http://193.170.198.230/wolfgang/downloads/eSchultasche.exe
http://193.170.198.230/wolfgang/downloads/eSchultasche.zip

Quelle: Newsletter Informatikserver vom 19.2.06
6. Neu auf der Homepage: eLSA Videothek

Über 30 online Videos finden Sie auf der Homepage: http://elsa.schule.at/videos.htm
Die Einsatzbereiche sind vielfältig: Zum Eigenstudium, im Klassenzimmer, bei Fortbildungskursen, Elternabenden, Präsentationen, PR-Aktionen, Tag der offenen Tür...
  • Eine Kostprobe daraus:
    Die Präsentation der eLSA Evaluation von Univ.Prof. Mag. Dr. Michel Schratz:
    http://archiv.schule.at/educastod/elsa/michael_schratz.wmv 
    Nicht nur, aber insbesondere für neue eLSA Schulen beinhaltet der Vortrag viele motivierende Erkenntnisse aus der Praxis unserer eLSA Schulen. 
7. Österreichweiter Akademielehrgang für eLearning-Didaktik

Veranstalter: PIB Wien, Seminarnummer 946L59 
Dauer: 2.5.06 - 12.2.07

  • Zielgruppe: Lehrende, die ihren Unterricht durch Elemente von eLearning bereichern oder diese Methode schwerpunktmäßig einsetzen wollen. 
    Für Lehrkräfte von AHS, BMHS und BS aus ganz Österreich.
  • Bildungsziele: Didaktische Konzepte und Methoden des eLearnings sowie deren praktische Umsetzung und Evaluierung. Der Umgang mit Notebookklassen und Lernplattformen, Lerntheorien, Wissens- und Informationsmanagement.

Weitere Informationen: http://www.scharl.at/seminare/akl-el/akl-el.htm

8. eLSA national & international - Terminvorschau

02.04.-08.04.2006
"e-Learning in Europa" Veranstalter: Europa-FELS e.V. 
Akademie Rechtenthal, http://www.europa-fels.org/
Ort: Tramin/Termeno (IT)

15.-16.5.2006
"e-learning Initiativen im deutschsprachigen Raum" eLC / eLSA Tagung
Tagungsprogramm (Word Dokument)
Ort: Rohrbach, OÖ

30.- 31.5.2006
eLSA Bundeslandkoordinator/innentreffen
Ort: Bad Tatzmannsdorf, Bgld
 
9.

Newsletter - Novelle zum Mediengesetz
 

Per 01. 03. 2006 trat eine Novelle zum Mediengesetz in Kraft, die uns alle vor ungeliebten Spam-Mails schützen soll. Somit dürfen E-Mail-Zusendungen und Newsletter ausschließlich mit dem Einverständnis der Empfänger/innen zugesendet werden. Ihre E-Mail Adresse befindet sich in unserer Datenbank, da Sie im Bereich eLSA/eLC tätig sind.

Wir möchten hiermit all jenen, die unsere Aussendungen künftig nicht mehr empfangen möchten, die Gelegenheit geben, den Empfang abzumelden. Sollten Sie künftig keine Zusendungen wünschen, geben Sie bitte in einem Antwort-E-Mail das Wort "NEIN" ein. Jenen, die auf dieses E-Mail nicht antworten, senden wir gerne weiterhin unseren Newsletter. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit von diesem Service abmelden.

Sollten Sie dieses E-Mail nicht ordentlich sehen, klicken Sie hier, oder kopieren Sie den folgenden Link in Ihren Browser:http://elsa.schule.at/elsa-newsletter/eLSA_newsletter_maerz_2006.htm

eLSA Impressum:
bm:bwk MR. Mag. Helmut Stemmer (Projektleitung)
Bundeskoordinatoren/innen: Mag. Erika Hummer, Mag. Kurt Leitl, Mag. Walter Hermann

http://elsa.schule.at