eLSA special newsletter

it-projekte.schule.at macht eLSA lebendig

"Wie erfahre ich eigentlich davon, was in eLSA so alles passiert?"

Mit dieser und ähnlichen Fragen werden wir immer wieder konfrontiert und sollen dann Auskunft geben. Sofern wir uns viel in den unterschiedlichen Schulen aufhalten und mit vielen anderen Lehrenden sprechen, ist dies auch kein Problem, doch nur selten können wir einen Gesamtüberblick vermitteln.

Eine Möglichkeit, diesen Gesamtüberblick zu bekommen und auch Außenstehenden zugänglich zu machen, sind die Einträge in der Datenbank it-projekte.schule.at. Den eLSA Schulkoordinatoren/innen ist dieses Tool vertraut, den meisten Kollegen/innen nicht, ist der Zugang doch zumeist passwortgeschützt. Über die vielfältigen Einträge, Tipps, Meilensteine wie Stolpersteine berichtet DI Barbara Buchegger  in diesem Special-Newsletter:

1. it-projekte.schule.at: Warum diese Datenbank?
2. Wie wird eLSA lebendig? Beispiele aus den Schulen
3. Beispiele für Unterrichtssequenzen
4. Herausforderungen
5. Vernetzung mit anderen Akteur/innen
6. Sicherstellen der Infrastruktur
7.

Aussagen von SchülerInnen

8. Zusammenfassung – Möglichkeiten der eLSA-Dokumentation für KoordinatorInnen
 
1. http://it-projekte.schule.at   Warum diese Datenbank?

5 Schulen nutzen die Datenbank recht intensiv und ziehen ihren Nutzen daraus:

Dokumentation wird einfacher –
  dann, wann man sie braucht
Ereignisse lassen sich später besser nachvollziehen
Es wird sichtbar, wieviel passiert und damit  
  kommt es auch zur Anerkennung der Arbeit

Dokumentation wird einfacher – dann, wann man sie braucht

Schulen werden immer wieder aufgefordert, einen Bericht dort oder da abzuliefern. Meistens hat man dazu eher wenig Zeit und muss diese Arbeit noch zusätzlich irgendwie unterbringen. Zudem werden Schulen, die ohnehin schon sehr aktiv sind, umso öfter dahingehend angefragt.

it-projekte.schule.at  bietet eine Art „Blog“, also ein „Online-Tagebuch“, indem einfach die aktuellen Ereignisse eingetragen werden können. Im Zuge dieser Eintragungen muss sich niemand überlegen, wozu dieser Eintrag einmal gut sein wird oder auch nicht. Einfach schnell notiert hilft es allerdings dann bei der Erstellung eines Berichts, sich an die wesentlichen Punkte zu erinnern. Im besten Fall entsteht ein Bericht später durch „copy-paste“.

Ereignisse lassen sich später besser nachvollziehen

Sie haben eventuell die technischen Rahmenbedingungen 2005 in die Datenbank eingetragen und 2007 wundern Sie sich, dass sich so einiges verändert hat, ohne dass Ihnen das so bewusst wurde? Gerade wenn Sie an Ihrer Schule aktiv sind, sich für Neues interessieren, Ihre Kolleginnen und Kollegen zum Mittun motivieren, ändert sich an der Schule so einiges, ohne dass Sie es immer bemerken. Durch Ihre Einträge wird jedoch Ihr Fortschritt sichtbar, auch wenn es im alltäglichen Geschehen manchmal gar nicht so scheint.

Es wird sichtbar, wie viel passiert und damit kommt es auch zur Anerkennung der Arbeit

Gerade in Zeiten, wo von Individualisierung des Lernens, gezielter Förderung und ähnlichen Schlagwörtern die Rede ist, können und sollen die Aktivitäten in eLSA weiter publik werden. Schließlich setzt eLSA schon seit Jahren um, was anderswo erst gefordert wird! Je mehr diese Aktivitäten belegt werden können, desto mehr werden auch die einzelnen Schulen die Anerkennung dafür und die Anfragen bezüglich der Umsetzung erhalten.

2. Wie wird eLSA lebendig?  Beispiele aus den Schulen

Projekt Märchen BG Hallein
Viele Schulen befinden sich derzeit in der Phase der Umsetzung von eLSA-Sequenzen und so finden sich auch bereits erste Berichte in den Tagebüchern.

Einen ganz besonderen Blog nutzt das BG/BRG Hallein - hier werden von mehreren Lehrenden (unter Federführung von Frau Mag. Diller) die Aktivitäten der einzelnen Stunden dokumentiert und nachvollziehbar gemacht. Hineinschauen lohnt sich!

http://193.170.245.138/blog/

Auch für die SchülerInnen-Aktivitäten, im Speziellen für Podcasts,  wird ein Blog genutzt. SchülerInnen erstellen hier Texte und Podcasts, die von Frau Mag. Diller online gestellt werden. Die Texte und Podcasts der SchülerInnen sind nicht nur ausgesprochen ansprechend, sondern zeigen auch die unterschiedlichen Stile der SchülerInnen - ein Beitrag zum individualisierten Unterricht.

Dir. Hochhold vom BG Zell am See stellt in einem Beitrag seine Grundsätze zum praxisnahen Unterricht unter Einbeziehung von Computer, Internet und einer Lernplattform dar. http://www.gymzell.at/  Er bezieht sich dabei auf einige aktuelle Papiere und Lehrpläne.

Im Gymnasium der Diözese Eisenstadt wird die Devise für das laufende Schuljahr ausgegeben: „eLearning erfordert eine neue Didaktik!“. In LehrerInnengruppen werden spezielle kooperative Sequenzen entwickelt und es wird ausprobiert, wie die eingesetzten Lernplattformen kreativ genutzt werden können. „eLearning ist mehr als das Erstellen digitaler Arbeitsblätter“, so das Motto.

Das BRG Kepler nutzt ab dem laufenden Schuljahr ein Online-Notensystem und ein elektronisches Klassenbuch, das vom Fachbereich Informatik vorab einige Jahre lang in der Praxis getestet wurde. „Transparenz in der Notengebung und tagesaktuelle Einsicht in die Leistungsbeurteilung eines Faches motivieren viele SchülerInnen zu mehr Mitarbeit und verantwortungsvollerer Unterrichtsarbeit“, so die Beschreibung der Auswirkung an der Schule. 

3. Beispiele für Unterrichtssequenzen
Mehr und mehr werden fächerübergreifende Projekte an den Schulen umgesetzt. Oft passiert dies innerhalb ähnlicher Fächer (z.B. arbeiten naturwissenschaftliche oder geisteswissenschaftliche Gegenstände zusammen) bzw. in Zusammenarbeit mit Informatik und einem anderen Fach.
  • Informatik und andere Gegenstände: Im BG/BRG Hallein wurden Märchen-Podcasts und Podcasts zu aktuellen Lieblingsbüchern in Deutsch und Informatik erstellt.

    http://193.170.245.138/podblogger/index.php  (unbedingt hineinschauen und anhören!).
     
  • Am BRG Kepler wird ein fächerübergreifendes Projekt zwischen Französisch und Informatik umgesetzt, wo eine Homepage zu einem Sprachaufenthalt erstellt wurde. Ein datenbankorientiertes Projekt zu Volksmusik in Europa wurde zwischen Informatik und Musik umgesetzt.
     
  • Das Goethegymnasium erstellt einen „Antikenkurier“, wobei die Gegenstände D, Rk, H und BE beteiligt sind.
     
  • Am BG Erlgasse werden im Fach Geschichte Sequenzen zur Industrialisierung, zu Erfindungen und Indianern durchgeführt.
     
  • Eine Sequenz in Religion wird vom BG Erlgasse schulübergreifend mit dem BG Laaerberg durchgeführt.
     
  • Das Gymnasium der Diözese Eisenstadt arbeitet bereits wiederholt mit anderen Schulen zusammen. Im heurigen Jahr gab es gemeinsame Aktivitäten mit den Gymnasien Neusiedl und Mattersburg. Im Mai gibt es den Start für Vernetzungsaktivitäten für das Schuljahr 2007/08.
     
  • Im Goethegymnasium wird am Projekt „Wasser“ zu Wasserkreislauf und Wasserverschmutzung in den Gegenständen Biologie und Geographie gearbeitet.
     
  • Mehrere Schulen berichten über die Teilnahme an EU-Initiativen, wie eTwinning oder Comenius.
     
  • Ein neues Wahlpflichtfach am BRG Kepler vereint Elemente aus BE und Informatik, "Experimentelle Mediengestaltung".  In diesem Fach sollen die SchülerInnen die Möglichkeit haben, ihr künstlerisches Potenzial mit erworbener Computertechnik, Maschinentechnik und Elektrotechnik zum Ausdruck zu bringen. Es wird zu einer sinnlichen Verschmelzung von Mensch, Kunst und Technik verholfen, die bis zu Grenzerfahrungen zwischen analogen und digitalen Bereichen führt. Physik, Musik, Bildnerische Erziehung, Informatik, Biologie, Sprachen aber auch Religion, Chemie und andere Fächer können in diesem Fach eine künstlerische Bedeutung erlangen. Die Auseinandersetzung mit Kunst kann neue Zugänge zu naturwissenschaftlichen Phänomenen schaffen. Die Bestrebungen dieses Fachs sollen die Sinnessysteme Hören - Sehen -Tasten bzw. Bewegen zu gleichen Teilen fördern. Durch die Vernetzung mit anderen Gegenständen wird ein hohes Bildungsniveau erreicht. Die Schule wird zum Forschungsgelände für LehrerInnen und SchülerInnen.
     
  • Das BRG Schoren in Dornbirn gibt ein Beispiel (von Prof. Amman) dafür, wie in einer 1. Klasse die ersten Schritte in der Computernutzung gemacht werden können. Dabei werden verschiedene Skills an Hand der schuleigenen Hompage-Tools bzw. wichtiger Seiten im Internet geübt. Die Einheit dauert 3 Stunden und bringt auch SchülerInnen mit wenig Erfahrung erste Erfolge!
     
  • Am BG Ettenreichgasse wird mit Lernpfaden gearbeitet, die auf der Plattform abgespeichert und von den SchülerInnen dann bearbeitet werden. Besonders häufig ist dabei der Einsatz in Mathematik.
     
  • Das Gymnasium der Diözese Eisenstadt berichtet auch vom Einsatz von ePortfolios im Informatikunterricht.

4. Herausforderungen
Nutzung des EDV-Raums als kritischer Punkt

Die Ausstattung der eLSA-Klassen mit PC und Internet-Zugang ist weiterhin im Fokus der eLSA-Schulen.

So müssen Klassen, die dieses Schuljahr neu als erste Klasse in eLSA mitmachen, mit entsprechenden Geräten ausgestattet werden (wie beispielsweise im Goethegymnasium in der Wiener Astgasse), da die letztjährige eLSA Klasse ja nun in der Zweiten weitergeführt wird.

Die Nutzung des EDV-Raums ist in manchen Schulen immer noch ein kritischer Punkt, da die Belegung in bestimmten Fächern vonnöten ist und Fächer wie Deutsch oder Biologie hier nur selten zum Zug kommen. Das BRG Schoren in Dornbirn setzt daher geteilte Klassen bei der Reservierung der EDV-Räume ein. Das BRG Kepler hat ein System eingeführt, bei dem online die Nutzung des EDV-Raums ermöglicht wird und dabei eLSA-Aktivitäten vorrangig Berücksichtigung finden. Das BG Ettenreichgasse beschreibt die Situation folgendermaßen: „Den großen Netzwerkraum mit 29 Arbeitsplätzen musste man schon Wochen vorher reservieren, um ihn noch frei vorzufinden (...). Die Anzahl der in den EDV-Räumen gestalteten Unterrichtstunden nahm in diesem ersten eLSA-Jahr um etwa 30 Prozent zu.“

Die individuelle Ausstattung der Klassen mit 2 Geräten wird also weiterhin ein wichtiger Aspekt sein. Auch ist die weitere Ausstattung der EDV-Räume immer wieder Thema in den Darstellungen der Schulen.

Die HS Wieselburg fasst ihre Strategie in Bezug auf eLSA so zusammen: „Schluss mit dem Informatikunterricht!“ Der Computer als Werkzeug und niemals als Selbstzweck. Entwicklungschancen für alle - d.h. keine Schwerpunkt- oder Notebooklassen sondern Mehrwert mit gelebter Interaktion mit ALLEN Schüler/innen. http://www.hswieselburg.ac.at/elsa/start.htm

Lehrende ins Boot holen

Vielfältig sind die Maßnahmen, die von Lehrenden für Lehrende eingesetzt werden, um mehr und mehr LehrerInnen fit für eLSA zu machen. Von e-Buddy-Schulungen bis hin zu SCHILF-Maßnahmen wird berichtet. So berichtet das BG/BRG Schärding von einer Schulung im Herbst 2006 für mehr als 30 Personen und zeigt damit auf, dass nun schon mehr als 50 Personen auf Moodle eingeschult sind, was 2/3 des Lehrkörpers entspricht. Die Einführung von eLearning scheint in vielen Schulen auch eine Maßnahme zu sein, um die gegenseitige Unterstützung im Lehrkörper zu verstärken. Jedoch nicht alle Schulen haben hier Erfolge. So wird auch thematisiert, dass „Hospitation noch immer nicht angenommen wird.“ Die Informatikhauptschule Aurolzmünster bemängelt, dass nicht genug Ressourcen für SCHILF zur Verfügung stehen.

Die didaktischen Möglichkeiten des Computereinsatzes werden in Fachkonferenzen vorbereitet, beispielsweise, wie vom BG Wörgl beschrieben, für Deutsch, Mathematik und Geschichte.

Einige Schulen sprechen die Vernetzung der Lehrenden untereinander als einen wichtigen Aspekt an - auch sie können in den Genuss der Lernplattform kommen, indem die Koordination und Absprache in den Fachgruppen beispielsweise einfacher wird und der Austausch von Unterrichtsmaterialien unterstützt wird. Diese Zusammenarbeit wird beispielsweise auf der Homepage des BG Ettenreichgasse als ein explizites Ziel dargestellt.

Ein Argument von Schulen mit großer Akzeptanz einer Lernplattform ist die Einsparung von Zeit, wenn Vorbereitungen bereits zu Hause auf die Plattform gestellt werden können, sodass dann in der Schule sowohl von Lehrenden als auch SchülerInnen rasch zugegriffen werden kann.

Im BG Erlgasse wurde ein neuer Weg gegangen, um eine bestimmte Lehrenden-Gruppe ins Boot zu holen, ein spezieller „Männerkurs“. Ebenso wurde ein spezielles Angebot für Lehrende der Geschichte mit einem externen Referenten aus dem Anne Frank Haus durchgeführt oder ein eSCHILF-Kurs für Mathematik. Die Unterstützung durch die Direktion ist ein wichtiger Punkt für das Gelingen, so berichtet beispielsweise das BG Erlgasse.

Einbindung von Eltern

Das BG Wörgl beschreibt die Abhaltung eines Elternabends nach der Einführung von Moodle. Das BG Zell am See in Salzburg beschreibt auf der eigenen Homepage, wie der eLSA-Tag in den Elternsprechtag integriert wurde und so für die Information der heutigen und künftigen Eltern sorgt und berichtet von einem speziellen Eltern-Moodle-Kurs. Das BG Erlgasse berichtet, dass die Eltern der Unterstufenschüler eLearning bereits ausdrücklich verlangen! Das BRG Kepler bindet Eltern in die positive Beeinflussung der SchülerInnen in Bezug auf die Unterbindung von mutwilliger Zerstörung des EDV-Zubehörs zu Beginn des Jahres ein.

5. Vernetzung mit anderen Akteur/innen

Die Teilnahme an eLSA lässt die Vernetzung mit anderen, seien es AkteurInnen im eigenen Bundesland oder in anderen Ländern, wichtiger werden.

So berichtet beispielsweise das BORG Linz/BORG für Kommunikation im Softwarepark Hagenberg von der Teilnahme an der Moodle-Konferenz in Hagenberg oder von der Planung von Schulungen mit dem Landesschulrat. Die Homepage des BG Zell am See zeigt ebenfalls auf, wie Vernetzung innerhalb der eLearning-Gemeinde funktioniert: Zusammenkünfte im eigenen Haus sind ebenso dokumentiert wie an anderen Orten.  http://www.gymzell.at/.  Das reale Zusammenkommen wird eben, auch unter Nutzung eines Computers, niemals überflüssig! Das BRG Kepler zeigt vielfältige Vernetzungsformen auf, innerhalb von Fachgruppen und über Schulen hinweg.

Der Besuch einer eLSA-Partnerschule ist ebenfalls eine Möglichkeit, Lehrende zum Mittun zu motivieren. So berichtet das BG/BRG Wels vom Besuch der Partnerschule aus Bad Radkersburg im Oktober 2006. Die Zusammenarbeit von SchülerInnen über Moodle war dabei das Ziel.

6. Sicherstellen der Infrastruktur

In manchen Darstellungen taucht es immer wieder auf: die Beantragung einer Schulinstanz bei edumoodle und die Möglichkeit des Einsatzes
von kooperativen Tools im Internet (web 2.0). Ingesamt lassen die Darstellungen jedoch keine gesicherte Auskunft darüber zu, welche Lernplattformen genutzt werden. Fest steht nur, dass Lernplattformen genutzt werden. Die Sicherstellung der Hardware ist jedoch immer eine Herausforderung, die auch vielfältig thematisiert wird.

So beschreibt z.B. das BRG Wörgl den Einsatz eines Notebookwagens in den Fächern ME, PH, D, Gg, F, PPP und E. Das Gymnasium der Diözese Eisenstadt berichtet von einem eLearning-Saal nur für eLSA und zusätzlichen PC-Inseln.

Viele Schulen sind auch im Begriff, flächendeckend Beamer für die Klassen anzuschaffen und einzuführen. Eine Schule thematisiert auch die mutwillige Zerstörung von PC-Zubehör, wie Mäusen oder Tatstur bzw. einem mit Kaugummi verklebten Diskettenlaufwerk.

7. Aussagen von SchülerInnen

Auf der Homepage des BG und BRG St Pölten finden sich folgende SchülerInnen-Kommentare:
  • "Ich denke, ein Vorteil ist, dass mit eLearning zukunftsorientierter Unterricht durchgeführt werden kann."
  • "Wir Schüler sind viel interessierter am Unterricht und Stoff, der uns mit eLearning beigebracht wird, ist meiner Meinung nach viel leichter zu verstehen.“ (Lukas aus dem BG und BRG St Pölten)
  • „Zuallererst lerne ich endlich mal den Umgang mit diesem „Kobel". Das selbstständigere und individuellere Lernen ist bei mir auch sehr gut angekommen.“ (Jakob aus dem BG und BRG St Pölten)
  • „Das Forum war total super! Hier konnte jeder ehrlich seine Meinung sagen und dann haben wir darüber diskutiert. Riesenlob!!!!!!!“ (Lisa aus dem BG und BRG St Pölten)

8. Zusammenfassung – Möglichkeiten der eLSA-Dokumentation für KoordinatorInnen
Im Zuge der Tätigkeit von eLSA lassen sich folgende Möglichkeiten der Dokumentation als Basis-Tätigkeit festmachen:

it-Projekte.schule.at  - Hier sind die wesentlichen Vereinbarungen und Umsetzungspläne der Schule auszufüllen. Das Tagebuch ist wie ein Blog nutzbar, es können also jederzeit alle möglichen Dinge eingetragen und so dokumentiert werden. Sie können also sehr ausführlich werden, Sie können unterschiedliche Leseberechtigungen vergeben (z.B. nur Sie und das eLSA-Team bzw. öffentlich, beispielsweise für LSI), ganz wie Sie möchten. Dieses Tagebuch ist für KoordinatorInnen, die das Tool regelmäßig nutzen, bereits die Grundlage für den eLSA-Bericht. Beim Tagebuch steht es Ihnen völlig frei, wie Sie es nutzen. Je öfter Sie jedoch Einträge vornehmen, desto besser ist Ihre Basis für den Jahresbericht.

eLSA-Jahresbericht - in Form eines Word Dokuments, der dann von den BundeslandkoordinatorInnen eingesammelt und aggregiert wird. Dieser Jahresbericht wird aufgrund Ihrer Jahresplanung bzw. Ihres Strategiepapiers (wahrscheinlich in unterschiedlicher Ausführlichkeit an den Schulen vorhanden – manchmal ein paar Zeilen, manchmal ein umfangreiches Papier) für das entsprechende Schuljahr erstellt. Hier geht es um eine Zusammenschau und Zusammenfassung Ihrer Aktivitäten. Sie stellen darin Ihre Erkenntnisse und die erfolgte bzw. nichterfolgte Zielerreichung dar. Diese Jahresberichte werden dann für das gesamte Bundesland aggregiert und zusammengestellt, daher sind bestimmte Fragen bei der Erstellung zu berücksichtigen. Die Vorlage kommt im Laufe des Juni und ist bis Ende Juli fertig zu stellen, damit sie im Herbst bereits als Grundlage für neue Tätigkeiten herangezogen werden kann. KoordinatorInnen, die regelmäßig das Tagebuch nutzen, brauchen für diesen Bericht oft nur mehr ein copy-paste  und haben dann bereits alle Unterlagen verfügbar, um den Bericht effizient erstellen zu können.

eLSA–Unterrichtssequenz-Dokumentation - auch hierfür gibt es eine Word-Vorlage. Diese werden im Zuge des Jahresberichts eingesammelt und dienen zum Informationsaustausch. Ziel war, diese Berichte verfügbar zu machen, damit andere interessierte KollegInnen darauf zugreifen können und gegebenenfalls auch Kontakt mit den AutorInnen aufnehmen können. Diese Berichte können auf it-projekte.schule.at abgelegt und veröffentlicht werden. Im Jahresbericht sollten auf jeden Fall die besonders herausragenden Sequenzen dargestellt sein. Da diese Dokumentation jedoch viel Arbeit mit sich bringt, könnten Sie auch einen anderen Weg gehen, um Ihre Sequenzen darzustellen: Dokumentieren Sie einfach den Prozess während der Durchführung und stellen Sie dies dann (quasi als eine Art „Mikroartikel“) Ihren KollegInnen auf it-projekte.schule.at zur Verfügung.

Im Juli 2007 erscheint ein Update über die Ereignisse in den Schulen – vielleicht dann auch mit den Erfahrungen Ihrer Schule! :-)

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Newsletter: Mag. Walter Hermann
Bundeskoordinatoren/innen: Mag.Walter Hermann, Mag.Erika Hummer, Mag.Gabriele Jauck, Mag.Franz Riegler, Mag. Evelyn Stepancik  /  Homepage http://elsa.schule.at