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eLSA
special newsletter
it-projekte.schule.at macht eLSA lebendig |
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"Wie
erfahre ich eigentlich davon, was in eLSA so alles
passiert?"
Mit dieser und ähnlichen Fragen werden wir immer wieder
konfrontiert und sollen dann Auskunft geben. Sofern wir uns
viel in den unterschiedlichen Schulen aufhalten und mit
vielen anderen Lehrenden sprechen, ist dies auch kein
Problem, doch nur selten können wir einen Gesamtüberblick
vermitteln.
Eine Möglichkeit, diesen Gesamtüberblick zu bekommen und
auch Außenstehenden zugänglich zu machen, sind die
Einträge in der Datenbank it-projekte.schule.at. Den
eLSA Schulkoordinatoren/innen ist dieses Tool vertraut, den
meisten Kollegen/innen nicht, ist der Zugang doch zumeist
passwortgeschützt. Über die vielfältigen Einträge, Tipps,
Meilensteine wie Stolpersteine berichtet DI Barbara
Buchegger in diesem Special-Newsletter:
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1.
http://it-projekte.schule.at
Warum diese Datenbank? |
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5 Schulen
nutzen die Datenbank recht intensiv und ziehen ihren Nutzen
daraus:
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Dokumentation wird einfacher – |
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dann, wann man sie braucht |
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Ereignisse lassen sich später besser nachvollziehen |
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Es wird
sichtbar, wieviel passiert und damit
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kommt es
auch zur
Anerkennung der Arbeit |
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Dokumentation
wird einfacher – dann, wann man sie braucht
Schulen
werden immer wieder aufgefordert, einen Bericht dort oder da
abzuliefern. Meistens hat man dazu eher wenig Zeit und muss
diese Arbeit noch zusätzlich irgendwie unterbringen. Zudem
werden Schulen, die ohnehin schon sehr aktiv sind, umso
öfter dahingehend angefragt.
it-projekte.schule.at
bietet eine Art „Blog“, also ein
„Online-Tagebuch“, indem einfach die aktuellen Ereignisse
eingetragen werden können. Im Zuge dieser Eintragungen muss
sich niemand überlegen, wozu dieser Eintrag einmal gut sein
wird oder auch nicht. Einfach schnell notiert hilft es
allerdings dann bei der Erstellung eines Berichts, sich an
die wesentlichen Punkte zu erinnern. Im besten Fall entsteht
ein Bericht später durch „copy-paste“.
Ereignisse
lassen sich später besser nachvollziehen
Sie haben
eventuell die technischen Rahmenbedingungen 2005 in die
Datenbank eingetragen und 2007 wundern Sie sich, dass sich
so einiges verändert hat, ohne dass Ihnen das so bewusst
wurde? Gerade wenn Sie an Ihrer Schule aktiv sind, sich für
Neues interessieren, Ihre Kolleginnen und Kollegen zum
Mittun motivieren, ändert sich an der Schule so einiges,
ohne dass Sie es immer bemerken. Durch Ihre Einträge wird
jedoch Ihr Fortschritt sichtbar, auch wenn es im
alltäglichen Geschehen manchmal gar nicht so scheint.
Es
wird sichtbar, wie viel passiert und damit kommt es auch zur
Anerkennung der Arbeit
Gerade in
Zeiten, wo von Individualisierung des Lernens, gezielter
Förderung und ähnlichen Schlagwörtern die Rede ist, können
und sollen die Aktivitäten in eLSA weiter publik werden.
Schließlich setzt eLSA schon seit Jahren um, was anderswo
erst gefordert wird! Je mehr diese Aktivitäten belegt werden
können, desto mehr werden auch die einzelnen Schulen die
Anerkennung dafür und die Anfragen bezüglich der Umsetzung
erhalten. |
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2.
Wie wird eLSA lebendig? Beispiele aus den Schulen |
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Projekt Märchen BG Hallein |
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Viele
Schulen befinden sich derzeit in der Phase der Umsetzung von
eLSA-Sequenzen und so finden sich auch bereits erste Berichte in den
Tagebüchern. |
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Einen ganz besonderen Blog nutzt das BG/BRG Hallein - hier
werden von mehreren Lehrenden (unter Federführung von Frau
Mag. Diller) die Aktivitäten der einzelnen Stunden
dokumentiert und nachvollziehbar gemacht. Hineinschauen
lohnt sich!
http://193.170.245.138/blog/
Auch für die SchülerInnen-Aktivitäten, im Speziellen für
Podcasts, wird ein Blog genutzt. SchülerInnen
erstellen hier Texte und Podcasts, die von Frau Mag. Diller
online gestellt werden. Die Texte und Podcasts der
SchülerInnen sind nicht nur ausgesprochen ansprechend,
sondern zeigen auch die unterschiedlichen Stile der
SchülerInnen - ein Beitrag zum individualisierten
Unterricht.
Dir.
Hochhold vom BG Zell am See stellt in einem Beitrag seine
Grundsätze zum praxisnahen Unterricht unter Einbeziehung von
Computer, Internet und einer Lernplattform dar.
http://www.gymzell.at/
Er bezieht sich dabei auf einige aktuelle Papiere und
Lehrpläne.
Im
Gymnasium der Diözese Eisenstadt wird die Devise für das
laufende Schuljahr ausgegeben: „eLearning erfordert eine
neue Didaktik!“. In LehrerInnengruppen werden spezielle
kooperative Sequenzen entwickelt und es wird ausprobiert, wie
die eingesetzten Lernplattformen kreativ genutzt werden
können. „eLearning ist mehr als das Erstellen digitaler
Arbeitsblätter“, so das Motto.
Das
BRG
Kepler nutzt ab dem laufenden Schuljahr ein
Online-Notensystem und ein elektronisches Klassenbuch, das
vom Fachbereich Informatik vorab einige Jahre lang in der
Praxis getestet wurde. „Transparenz in der Notengebung und
tagesaktuelle Einsicht in die Leistungsbeurteilung eines
Faches motivieren viele SchülerInnen zu mehr Mitarbeit und
verantwortungsvollerer Unterrichtsarbeit“, so die
Beschreibung der Auswirkung an der Schule. |
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3.
Beispiele für Unterrichtssequenzen |
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Mehr und
mehr werden fächerübergreifende Projekte an den
Schulen umgesetzt. Oft passiert dies innerhalb ähnlicher
Fächer (z.B. arbeiten naturwissenschaftliche oder geisteswissenschaftliche
Gegenstände zusammen) bzw. in Zusammenarbeit mit Informatik und einem
anderen Fach. |
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Informatik und andere Gegenstände: Im BG/BRG Hallein
wurden Märchen-Podcasts und Podcasts zu
aktuellen Lieblingsbüchern in Deutsch und Informatik
erstellt.
http://193.170.245.138/podblogger/index.php
(unbedingt
hineinschauen und anhören!).
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Am BRG
Kepler wird ein fächerübergreifendes
Projekt zwischen Französisch und Informatik
umgesetzt, wo eine Homepage zu einem Sprachaufenthalt
erstellt wurde. Ein datenbankorientiertes Projekt zu
Volksmusik in Europa wurde zwischen Informatik und Musik
umgesetzt.
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Das Goethegymnasium erstellt einen „Antikenkurier“,
wobei die Gegenstände D, Rk, H und BE beteiligt sind.
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Am BG Erlgasse werden im Fach Geschichte
Sequenzen zur Industrialisierung, zu Erfindungen und
Indianern durchgeführt.
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Eine Sequenz in Religion wird vom BG Erlgasse
schulübergreifend mit dem BG
Laaerberg
durchgeführt.
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Das Gymnasium der Diözese Eisenstadt arbeitet bereits
wiederholt mit anderen Schulen zusammen. Im heurigen
Jahr gab es gemeinsame Aktivitäten mit den
Gymnasien Neusiedl und Mattersburg. Im Mai gibt es den
Start für Vernetzungsaktivitäten für das
Schuljahr 2007/08.
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Im Goethegymnasium wird am Projekt „Wasser“ zu
Wasserkreislauf und Wasserverschmutzung in den
Gegenständen Biologie und Geographie gearbeitet.
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Mehrere Schulen berichten über die Teilnahme an
EU-Initiativen, wie eTwinning oder Comenius.
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Ein neues Wahlpflichtfach am
BRG
Kepler vereint Elemente aus BE und Informatik, "Experimentelle
Mediengestaltung". In diesem Fach sollen die
SchülerInnen die Möglichkeit haben, ihr künstlerisches
Potenzial mit erworbener Computertechnik,
Maschinentechnik und Elektrotechnik zum Ausdruck zu
bringen. Es wird zu einer sinnlichen Verschmelzung von
Mensch, Kunst und Technik verholfen, die bis zu
Grenzerfahrungen zwischen analogen und digitalen
Bereichen führt. Physik, Musik, Bildnerische Erziehung,
Informatik, Biologie, Sprachen aber auch Religion,
Chemie und andere Fächer können in diesem Fach eine
künstlerische Bedeutung erlangen. Die Auseinandersetzung
mit Kunst kann neue Zugänge zu naturwissenschaftlichen
Phänomenen schaffen. Die Bestrebungen dieses Fachs
sollen die Sinnessysteme Hören - Sehen -Tasten bzw.
Bewegen zu gleichen Teilen fördern. Durch die Vernetzung
mit anderen Gegenständen wird ein hohes Bildungsniveau
erreicht. Die Schule wird zum Forschungsgelände für
LehrerInnen und SchülerInnen.
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Das BRG Schoren in Dornbirn gibt ein Beispiel (von Prof.
Amman) dafür, wie in einer 1. Klasse die ersten Schritte
in der Computernutzung gemacht werden können. Dabei
werden verschiedene Skills an Hand der schuleigenen
Hompage-Tools bzw. wichtiger Seiten im Internet
geübt. Die Einheit dauert 3 Stunden und bringt auch SchülerInnen mit wenig Erfahrung erste Erfolge!
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Am BG Ettenreichgasse wird mit Lernpfaden
gearbeitet, die auf der Plattform abgespeichert und von
den SchülerInnen dann bearbeitet werden. Besonders
häufig ist dabei der Einsatz in Mathematik.
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Das Gymnasium der Diözese Eisenstadt berichtet auch vom
Einsatz von ePortfolios im Informatikunterricht.
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4.
Herausforderungen |
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Nutzung des EDV-Raums als kritischer Punkt
Die Ausstattung der eLSA-Klassen mit PC und
Internet-Zugang ist weiterhin im Fokus der eLSA-Schulen.
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So müssen
Klassen, die dieses Schuljahr neu als erste Klasse in
eLSA mitmachen, mit entsprechenden Geräten ausgestattet
werden (wie beispielsweise im Goethegymnasium in der Wiener
Astgasse), da die letztjährige eLSA Klasse ja nun in der
Zweiten weitergeführt wird.
Die
Nutzung des EDV-Raums ist in manchen Schulen immer noch ein
kritischer Punkt, da die Belegung in bestimmten Fächern
vonnöten ist und Fächer wie Deutsch oder Biologie hier nur
selten zum Zug kommen. Das BRG Schoren in Dornbirn setzt
daher geteilte Klassen bei der Reservierung der EDV-Räume ein.
Das
BRG
Kepler hat ein System eingeführt, bei dem online
die Nutzung des EDV-Raums ermöglicht
wird und dabei eLSA-Aktivitäten vorrangig Berücksichtigung
finden. Das BG Ettenreichgasse beschreibt die Situation folgendermaßen:
„Den großen Netzwerkraum mit 29 Arbeitsplätzen musste man
schon Wochen vorher reservieren, um ihn noch frei
vorzufinden (...). Die Anzahl der in den EDV-Räumen
gestalteten Unterrichtstunden nahm in diesem ersten
eLSA-Jahr um etwa 30 Prozent zu.“
Die
individuelle Ausstattung der Klassen mit 2 Geräten wird also
weiterhin ein wichtiger Aspekt sein. Auch ist die weitere
Ausstattung der EDV-Räume immer wieder Thema in den
Darstellungen der Schulen.
Die
HS Wieselburg fasst ihre Strategie in Bezug auf eLSA so zusammen: „Schluss mit dem
Informatikunterricht!“ Der Computer als Werkzeug und niemals
als Selbstzweck. Entwicklungschancen für alle - d.h. keine
Schwerpunkt- oder Notebooklassen sondern Mehrwert mit
gelebter Interaktion mit ALLEN Schüler/innen.
http://www.hswieselburg.ac.at/elsa/start.htm
Lehrende ins Boot holen
Vielfältig sind die Maßnahmen, die von Lehrenden für
Lehrende eingesetzt werden, um mehr und mehr LehrerInnen fit
für eLSA zu machen. Von e-Buddy-Schulungen bis hin zu
SCHILF-Maßnahmen wird berichtet. So berichtet das BG/BRG
Schärding von einer Schulung im Herbst 2006 für mehr als 30
Personen und zeigt damit auf, dass nun schon mehr als 50
Personen auf Moodle eingeschult sind, was 2/3 des
Lehrkörpers entspricht. Die
Einführung von eLearning scheint in vielen Schulen auch eine
Maßnahme zu sein, um die gegenseitige Unterstützung im
Lehrkörper zu verstärken.
Jedoch nicht alle Schulen haben hier Erfolge. So wird auch
thematisiert, dass „Hospitation noch immer nicht angenommen
wird.“ Die Informatikhauptschule
Aurolzmünster bemängelt, dass nicht genug Ressourcen für SCHILF zur
Verfügung stehen.
Die
didaktischen Möglichkeiten des Computereinsatzes werden in
Fachkonferenzen vorbereitet, beispielsweise, wie vom BG
Wörgl beschrieben, für Deutsch, Mathematik und Geschichte.
Einige
Schulen sprechen die Vernetzung der Lehrenden untereinander
als einen wichtigen Aspekt an - auch sie können in den
Genuss der Lernplattform kommen, indem die Koordination und
Absprache in den Fachgruppen beispielsweise einfacher wird
und der Austausch von Unterrichtsmaterialien unterstützt
wird. Diese Zusammenarbeit wird beispielsweise auf der
Homepage des BG Ettenreichgasse als ein explizites Ziel
dargestellt.
Ein
Argument von Schulen mit
großer
Akzeptanz einer Lernplattform ist die Einsparung von Zeit,
wenn Vorbereitungen bereits zu Hause auf die Plattform
gestellt werden können, sodass
dann
in der Schule sowohl von Lehrenden als auch SchülerInnen
rasch zugegriffen werden kann.
Im BG
Erlgasse wurde ein neuer Weg gegangen, um eine bestimmte
Lehrenden-Gruppe ins Boot zu holen, ein spezieller
„Männerkurs“. Ebenso wurde ein spezielles Angebot für
Lehrende der Geschichte mit einem externen Referenten aus
dem Anne Frank Haus durchgeführt oder ein eSCHILF-Kurs für
Mathematik. Die Unterstützung durch die Direktion ist ein
wichtiger Punkt für das Gelingen, so berichtet
beispielsweise das BG Erlgasse.
Einbindung von Eltern
Das BG
Wörgl beschreibt die Abhaltung eines Elternabends nach der
Einführung von Moodle.
Das BG Zell am See in Salzburg beschreibt auf der eigenen
Homepage, wie der eLSA-Tag in den Elternsprechtag integriert
wurde und so für die Information der heutigen und künftigen
Eltern sorgt und berichtet von einem speziellen Eltern-Moodle-Kurs. Das BG Erlgasse berichtet, dass die
Eltern der Unterstufenschüler eLearning bereits ausdrücklich
verlangen! Das BRG
Kepler bindet Eltern in die positive Beeinflussung der SchülerInnen in Bezug auf die Unterbindung von mutwilliger
Zerstörung des EDV-Zubehörs zu Beginn des Jahres ein. |
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5.
Vernetzung mit anderen Akteur/innen |
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Die
Teilnahme an eLSA lässt die Vernetzung mit anderen, seien es
AkteurInnen im eigenen Bundesland oder in anderen Ländern,
wichtiger werden. |
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So berichtet beispielsweise das BORG Linz/BORG für
Kommunikation im Softwarepark Hagenberg von der Teilnahme an
der Moodle-Konferenz in Hagenberg oder von der Planung von
Schulungen mit dem Landesschulrat. Die Homepage des BG Zell
am See zeigt ebenfalls auf, wie Vernetzung innerhalb der
eLearning-Gemeinde funktioniert: Zusammenkünfte im eigenen
Haus sind ebenso dokumentiert wie an anderen Orten.
http://www.gymzell.at/.
Das reale Zusammenkommen wird eben, auch unter Nutzung eines
Computers, niemals überflüssig!
Das BRG Kepler zeigt vielfältige
Vernetzungsformen auf, innerhalb von Fachgruppen und über
Schulen hinweg.
Der Besuch einer eLSA-Partnerschule ist ebenfalls eine
Möglichkeit, Lehrende zum Mittun zu motivieren. So berichtet
das BG/BRG Wels vom Besuch der Partnerschule aus Bad
Radkersburg im Oktober 2006. Die Zusammenarbeit von
SchülerInnen über Moodle war dabei das Ziel. |
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6.
Sicherstellen der Infrastruktur |
In manchen Darstellungen taucht es immer wieder auf: die
Beantragung einer Schulinstanz bei edumoodle und die
Möglichkeit des Einsatzes
von kooperativen
Tools im Internet (web 2.0). Ingesamt lassen die
Darstellungen jedoch keine gesicherte Auskunft darüber zu,
welche Lernplattformen genutzt werden. Fest steht nur, dass
Lernplattformen genutzt werden. Die Sicherstellung der
Hardware ist jedoch immer eine Herausforderung, die auch
vielfältig thematisiert wird.
So beschreibt z.B. das BRG Wörgl den Einsatz eines
Notebookwagens in den Fächern ME, PH, D, Gg, F, PPP und E.
Das Gymnasium der Diözese Eisenstadt berichtet von einem
eLearning-Saal nur für eLSA und zusätzlichen PC-Inseln.
Viele Schulen sind auch im Begriff, flächendeckend Beamer
für die Klassen anzuschaffen und einzuführen. Eine Schule
thematisiert auch die mutwillige Zerstörung von PC-Zubehör,
wie Mäusen oder Tatstur bzw. einem mit Kaugummi verklebten
Diskettenlaufwerk. |
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7.
Aussagen von SchülerInnen |
Auf der
Homepage des BG und BRG St Pölten finden sich folgende
SchülerInnen-Kommentare:
-
"Ich denke, ein Vorteil ist, dass mit eLearning
zukunftsorientierter Unterricht durchgeführt werden
kann."
-
"Wir Schüler sind viel interessierter am Unterricht und
Stoff, der uns mit eLearning beigebracht wird, ist
meiner Meinung nach viel leichter zu verstehen.“ (Lukas
aus dem BG und BRG St Pölten)
-
„Zuallererst lerne ich endlich mal den Umgang mit diesem
„Kobel". Das selbstständigere und individuellere Lernen
ist bei mir auch sehr gut angekommen.“ (Jakob aus dem BG
und BRG St Pölten)
-
„Das Forum war total super! Hier konnte jeder ehrlich
seine Meinung sagen und dann haben wir darüber
diskutiert. Riesenlob!!!!!!!“ (Lisa aus dem BG und BRG
St Pölten)
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8.
Zusammenfassung – Möglichkeiten der eLSA-Dokumentation für
KoordinatorInnen |
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Im Zuge
der Tätigkeit von eLSA lassen sich folgende Möglichkeiten
der Dokumentation als Basis-Tätigkeit festmachen: |
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it-Projekte.schule.at
- Hier sind die wesentlichen Vereinbarungen und Umsetzungspläne
der Schule auszufüllen. Das Tagebuch ist wie ein Blog
nutzbar, es können also jederzeit alle möglichen Dinge
eingetragen und so dokumentiert werden. Sie können also sehr
ausführlich werden, Sie können unterschiedliche
Leseberechtigungen vergeben (z.B. nur Sie und das eLSA-Team
bzw. öffentlich, beispielsweise für LSI), ganz wie Sie
möchten. Dieses Tagebuch ist für KoordinatorInnen, die das
Tool regelmäßig nutzen, bereits die Grundlage für den
eLSA-Bericht. Beim Tagebuch steht es Ihnen völlig frei, wie
Sie es nutzen. Je öfter Sie jedoch Einträge vornehmen, desto
besser ist Ihre Basis für den Jahresbericht.
eLSA-Jahresbericht
- in Form eines Word Dokuments, der dann von den
BundeslandkoordinatorInnen eingesammelt und aggregiert wird.
Dieser Jahresbericht wird aufgrund Ihrer Jahresplanung bzw.
Ihres Strategiepapiers (wahrscheinlich in unterschiedlicher
Ausführlichkeit an den Schulen vorhanden – manchmal ein paar
Zeilen, manchmal ein umfangreiches Papier) für das
entsprechende Schuljahr erstellt. Hier geht es um eine
Zusammenschau und Zusammenfassung Ihrer Aktivitäten. Sie
stellen darin Ihre Erkenntnisse und die erfolgte bzw.
nichterfolgte Zielerreichung dar. Diese Jahresberichte
werden dann für das gesamte Bundesland aggregiert und
zusammengestellt, daher sind bestimmte Fragen bei der
Erstellung zu berücksichtigen. Die Vorlage kommt im Laufe
des Juni und ist bis Ende Juli fertig zu stellen, damit sie
im Herbst bereits als Grundlage für neue Tätigkeiten
herangezogen werden kann. KoordinatorInnen, die regelmäßig
das Tagebuch nutzen, brauchen für diesen Bericht oft nur
mehr ein copy-paste und haben dann bereits alle Unterlagen
verfügbar, um den Bericht effizient erstellen zu können.
eLSA–Unterrichtssequenz-Dokumentation
- auch hierfür gibt es eine Word-Vorlage. Diese werden im
Zuge des Jahresberichts eingesammelt und dienen zum
Informationsaustausch. Ziel war, diese Berichte verfügbar zu
machen, damit andere interessierte KollegInnen darauf
zugreifen können und gegebenenfalls auch Kontakt mit den
AutorInnen aufnehmen können. Diese Berichte können auf
it-projekte.schule.at abgelegt und veröffentlicht werden. Im
Jahresbericht sollten auf jeden Fall die besonders
herausragenden Sequenzen dargestellt sein. Da diese
Dokumentation jedoch viel Arbeit mit sich bringt, könnten
Sie auch einen anderen Weg gehen, um Ihre Sequenzen
darzustellen: Dokumentieren Sie einfach den Prozess während
der Durchführung und stellen Sie dies dann (quasi als eine
Art „Mikroartikel“) Ihren KollegInnen auf
it-projekte.schule.at zur Verfügung.
Im Juli 2007 erscheint ein Update über die Ereignisse in den
Schulen – vielleicht dann auch mit den Erfahrungen Ihrer
Schule! :-) |
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http://elsa.schule.at/elsa-newsletter/eLSA_newsletter_mai_2007.htm
eLSA Impressum: bm:ukk MR. Mag. Helmut Stemmer
(Projektleitung);
Newsletter: Mag. Walter Hermann
Bundeskoordinatoren/innen: Mag.Walter Hermann, Mag.Erika Hummer,
Mag.Gabriele Jauck, Mag.Franz Riegler, Mag. Evelyn Stepancik
/ Homepage
http://elsa.schule.at
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